Dienstag, 17. Oktober 2017

Drei Dinge am Dienstag: Löffelrot mit Geweih und Bass

 

Heute mal wieder drei Dinge am Dienstag, die mir wichtig sind oder in meinem Alltag eine Rolle spielen.

Mein derzeitiges Steckenpferd ist ja das Foodfotografieren ohne Food, also Geschirr und Besteck mit Pflanzen und Früchten. Und als ich auf meinem Schulweg an diesen herrlich roten Blättern vorbeikam, mussten sie einfach mit. Zu Hause bekam das Herbstrot dann ein Besteckmuster in die Mitte (und noch einiges mehr, aber hier nur das Silber).


Vor einigen Tagen wurde mein Leben um einen Bass bereichert. Ein unglaublich tolles Teil, aber etwas schwierig in der Farbe. Erst mal egal, denn an seinem vorläufigen Platz macht er sich doch schon recht gut.

Unterwegs als Sachenfinderin machte ich auf dem Speicher meiner Eltern einen "großen" Fund: Passen tut das Geweih leider nirgendwohin (viel zu groß). Vielleicht könnte es als Deko über einen offenen Kamin platziert werden. Derzeit habe ich aber noch keinen offenen Kamin... aber es sieht so schön herbstlich aus. Der Kamin steht noch in den Sternen, der Herbst ist jedoch in vollem Gange - also: Nachdenken über Geweiheinsatz.


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Kommentare:

  1. Die Idee mit dem Silber und dem Laub finde ich richtig, richtig schön!
    Ja, solch ein Kontrabass hat schon was - ich finde diese Instrument auch toll und höre es auch gern!
    Stimmt, über einem offenen Kamin macht sich ein Geweih immer gut. Wir haben auch eines von einem Hirsch, der von einem Familienmitglied mal erlegt worden war. Lange hing er tatsächlich bei uns über dem Kamin. Derzeit fristet er aber das Dasein in der Abseite..........mal schauen, der Winter wird ja lang!
    Liebe Dienstagsgrüße, Jacqui

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    1. Wer weiß, wo das Teil am Ende die Wand verziert, zum Wegwerfen ist er mir alle Mal zu schade. Dann wäre er zweimal gestorben, der Hirsch. Vielleicht hänge ich ja einen von deinen von mir nachempfundenen Kränzen dran oder setze Annettes (viel-kremepl) Vorschläge damit um. Kommt Zeit, kommt Tat!

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  2. So ein Hirschgeweih geht überall, als Garderobe, als Klopapierhalter, als Ablage für Schmuck und so, Gewürzdosenhalter...
    Den Bass musst du einfach in künstlerischem Schwarz-weiß machen.
    Annette

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    1. Oh ja!!!! Über der Toilette wäre tatsächlich noch ein wenig Platz. Oder es kommt in die noch nicht fertige Küche... als Krönung für Hexenpalästedörfer! ;-D

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  3. Bei solchen Jagdtrophäen habe ich immer ein gespaltenes Verhältnis ( bei mir wären es nur ausgestopfte Vögel gewesen, aber die sind auch noch giftverseucht ). Aber bei all dem alten Silber sage ich nie nein. Deine Stillleben spricht mich von daher an...
    LG
    Astrid

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    1. Zum Wegwerfen ist mir der Bursche einfach zu schade, denn dann wäre er quasi zweimal umsonst gestorben! Da Großtiere (Bereich Wald) in der Natur ja keine Fressfeinde mehr haben, wird notwendigerweise ohnehin gejagt und das Geweih damit vorhanden gewesen. So bekommt es ein zweites Leben (an welcher Wand auch immer) und darf in Ehren "weiterleben". Zu viel Ausgestopftes kann ich aber auch nicht leiden, Astrid. Da muss ich dir absolut beipflichten.

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  4. Foodfotografie ohne Food ist eine gute Idee :-) Die roten Weinblätter sind umwerfend schön. Ich hatte mal wilden Wein an der Garagenwand. Den musste ich leider entfernen, weil er bis unter Nachbars Dach krabbeln wollte und ich mit dem Beschneiden nicht hinterher kam. Ich finde den Bass von der Farbe her genau richtig.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Bei uns klettert alles in schwindelerregende Höhen und macht, was es will und nicht, was es soll. Nicht nur der wilde Wein, auch Efeu, Kletterhortensie und anderes... Da muss auch ich etwas gegen tun, Karen, sonst wuchert es das ganze Dorf zu. Der Bass ist fotoshopmäßig ein wenig nachgegraut worden, sonst hätte er selbst das Bild gesprengt mit seiner Rotfarbigkeit. Aber er wird den idealen Platz noch finden und darf dann dort rot sein und glänzen.

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  5. was für ein passabler hirsch das wohl gewesen ist! gut, dass er jetzt bei dir gelandet ist und nicht in so einem zimmer, wo schon 85 andere geweihe hängen!! ich bin gespannt, wo er mal landet. zumindest farblich passt er ja zum cello...
    dein foodfoto ohne futter ist mal wieder herrlich. silber und rotgold ergänzen sich bestens. ich könnte auch mal einen kleinen versuch wagen. mal sehen.
    liebe grüße
    mano

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    1. Ja, welch toller Ortswechsel: Vom staubigen Dachboden zu mir auf die staubige Baustelle ;-). Aber der bekommt noch seinen Ehrenplatz, der Hirsch. Zum Food-Fotografieren müsste man ja erst mal kochen und das anschließend mit Mühe in Szene setzen. Am Ende ist es dann kalt und man hat von all der leckeren Arbeit nichts mehr. Dann lieber gut essen und Pflanzen und Früchte ablichten... und beides in aller Ruhe. Hatte schon über selbstgemachtes "künstliches" Essen nachgedacht (Schimmelnachbildungen mit Katzenhaarfilz...). Unglaublich: Das motiviert mich jetzt!!!

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